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PC-Sicherheit

Dein Computer enthält persönliche Daten, Passwörter und Fotos. Mit ein paar einfachen Maßnahmen schützt du dich vor den häufigsten Bedrohungen.

Das Wichtigste zuerst: 90 % der erfolgreichen Angriffe nutzen schwache Passwörter, fehlende Updates oder Phishing — keine ausgefeilte Technik. Die gute Nachricht: Das lässt sich leicht vermeiden.
1

Starke Passwörter

Ein starkes Passwort ist deine erste Verteidigungslinie. Teste hier, wie sicher deins wirklich ist — die Eingabe bleibt komplett lokal, es wird nichts gesendet.

Stärke
Mindestens 8 Zeichen
Großbuchstaben (A–Z)
Kleinbuchstaben (a–z)
Zahl (0–9)
Sonderzeichen (!@#…)
Mindestens 12 Zeichen
Passphrase-Tipp: Vier zufällige Wörter aneinandergereiht (Kaffee-Fahrrad-Wolke-Stift77!) sind länger, merksamer und sicherer als P@ssw0rd.
Verwende nie dasselbe Passwort auf mehreren Seiten. Nutze einen Passwort-Manager wie Bitwarden (kostenlos) oder KeePass.
2

Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)

2FA fügt eine zweite Sicherheitsstufe hinzu. Selbst wenn jemand dein Passwort kennt, kommt er ohne deinen zweiten Faktor (meist dein Handy) nicht rein.

Passwort eingeben
Code auf Handy
Zugang freigegeben

Du gibst dein Passwort ein — das kennt der Angreifer vielleicht schon.

Wo aktivieren? E-Mail-Konto, Online-Banking, Apple ID / Google-Konto, Social Media. Die meisten Dienste bieten 2FA in den Sicherheitseinstellungen an. Am besten eine Authenticator-App (z.B. Aegis, Google Authenticator) statt SMS verwenden.
3

Phishing erkennen

Phishing-Mails sollen dich dazu bringen, auf einen gefälschten Link zu klicken oder deine Daten einzugeben. Sie wirken oft täuschend echt — hier siehst du die typischen Warnsignale.

Klicke auf die roten Markierungen, um die Warnsignale aufzudecken.

Von: support@paypa1.com
Betreff: ⚠️ Dein Konto wurde gesperrt — sofort handeln!

Sehr geehrter Kunde,

wir haben verdächtige Aktivitäten festgestellt. Du musst dein Konto innerhalb von 24 Stunden bestätigen, sonst wird es dauerhaft gesperrt.

Klicke hier: http://paypa1-secure.xyz/verify

Im Zweifel: Gehe direkt auf die offizielle Website, anstatt dem Link in der Mail zu folgen. Kein seriöser Dienst fordert dich per E-Mail auf, sofort dein Passwort einzugeben.
4

Updates & Patches

Software-Updates schließen bekannte Sicherheitslücken. Wer nicht updated, bleibt mit offenen Türen stehen — auch wenn die Lücke längst öffentlich bekannt ist.

Sicherheitslücke entdeckt
Angreifer finden eine Schwachstelle in Windows oder einer App.
Patch entwickelt
Microsoft oder der Hersteller entwickelt einen Fix und testet ihn.
Update verfügbar
Das Update wird über Windows Update oder den App Store verteilt.
Du bist geschützt
Nach der Installation ist die Lücke auf deinem PC geschlossen.
Windows Update: Einstellungen → Windows Update → Auf Updates prüfen. Automatische Updates einschalten spart Zeit und schützt im Hintergrund.
Veraltete Browserversionen sind das häufigste Einfallstor. Chrome, Edge und Firefox updaten sich meist automatisch — prüfe es trotzdem gelegentlich.
5

Sicheres WLAN

Dein Heimnetzwerk ist der Eingang zu allen deinen Geräten. Ein schlecht gesicherter Router ist leicht angreifbar — diese Checkliste hilft.

WPA3 oder WPA2 Verschlüsselung aktivieren
Router-Passwort ändern (nicht Standard lassen)
Router-Firmware regelmäßig aktualisieren
Gastnetzwerk für Besucher einrichten
Öffentliches WLAN ohne VPN für sensible Daten nutzen
Standard-SSID wie "FRITZ!Box 7590" behalten